„Reinkarnation – Mehrheit der Existenzen“

In unserer letzten Studie vom 21.12.2017 hatten wir das Thema „Reinkarnation – Mehrheit der Existenzen“

Die Lehre der Reinkarnation wurde schon durch Pythagoras beschrieben. Dieser schöpfte bei den indischen Philosophen und alten Ägyptern, wo diese Lehre seit undenklichen Zeiten existierte. Auch in vielen anderen Religionen und den östlichen Philosophien ist die Reinkarnationslehre elementarer Bestandteil. Sie erklärt viele Fragen, deren Beantwortung mit nur einer Existenz sehr schwer möglich wäre. Mit ihr lassen sich begründen, woher z.B. die so verschiedenen und von der Erziehung unabhängigen Eigenschaften von Geschwistern oder die außergewöhnlichen Begabungen gewisser ganz junger Kinder kommen, ihre Ideen oder Anschauungen und ihr angeborener Sinn für Würde oder Gemeinheit, der in keinem Verhältnis zu der Umgebung steht in der sie aufwachsen. Schlichtweg erklärt sie, warum manche weiter Fortgeschritten sind als andere. Ihre Seele muss also vor der Geburt bereits existiert haben, wo sie intellektuelle und moralische Entwicklungen durchgemacht hat.

Wie gerecht wäre ein Gott, der Wohlstand so ungleich verteilt, dass manche unter bitterer Armut leiden, während andere in unermesslichem Reichtum leben, wenn es nur eine Existenz gäbe? Geht man allerdings von vielen Existenzen aus, so ist es plausibel, dass jeder durch verschiedene Situationen gehen muss, um die jeweiligen Herausforderungen zu meistern und dabei notwendige Erfahrungen zu sammeln die zur Vollkommenheit führen.

Hingegen hätte der Gedanke etwas trostloses, wenn unser Los mit nur einer einzigen Existenz auf ewig entschieden werden sollte, auch, wenn es nicht immer von uns abhing auf Erden die Vollendung zu erreichen, während die entgegengesetzte Vorstellung uns Hoffnung schenkt. Gäbe es die Reinkarnation nicht, so stellte sich die Frage warum Gutes tun? Warum sich dann Zwang antun, warum nicht alle Wünsche und Leidenschaften befriedigen und sei es auf Kosten anderer?

Die Reinkarnation ist elementarer Bestandteil der spiritistischen Lehre nach Allan Kardec

Gemäß der spiritistischen Lehre erlangt der Geist durch eine Vielzahl leiblicher Existenzen die Vollkommenheit. Der Zweck der Reinkarnationen ist die fortschreitende Besserung des Menschen, denn wenn man nur Geist bliebe, käme man in seiner Entwicklung nicht voran. In jeder neuen Daseinsform macht der Geist einen Schritt vorwärts auf dem Wege des intellektuellen und moralischen Fortschritts. Unsere verschiedenen Existenzen erfüllen sich auf verschiedenen Welten. Die Erde ist weder die erste noch die letzte, sie ist eine der am meisten stofflichen und am weitesten von der Vollendung entfernten Welten. Es gibt viele Welten auf gleicher Stufe. Daher muss der Geist also nicht auf allen Welten inkarnieren. Die Geister können in ihrer Entwicklung stehen bleiben, aber sie gehen nie rückwärts.

Reinkarnationsforschug

Zu den ausgewiesenen Forschern und Buchautoren auf dem Gebiet der Reinkarnationsforschung gehörte Ian Stevenson, der in zahlreichen Publikationen dieses Thema beleuchtete. Er untersuchte unter anderem zahlreiche Fälle von Kindern, die sich an ein früheres Leben erinnerten.

Reinkarnation im Christentum

Unter folgendem Link findet ihr eine sehr gute Dokumentation zum Thema „Reinkarnation im Christentum – Jesus lehrte die Reinkarnation“. Es lohnt sich, die 45 Minuten zu investieren: https://youtu.be/ngpa2X3Og8Q

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