WdN Vortrag „richtig oder falsch?“

Das Leben stellt uns oft vor schwierige Entscheidungen. Wir wollen dann das Richtige machen – aber was ist richtig? Und was ist falsch? Und was ist der Maßstab? Der Vortrag „richtig und falsch“ will Denkanstöße aus spiritueller Sicht geben.

Das Erwachen nach dem Tod

Für viele von unseren Freunden ist das Erwachen nach dem Tod verbunden mit einem Schock. Die Überraschung darüber, dass nur unser körperliches „Ich“ stirbt, aber die Seele nicht, bringt einige unvorbereitete Geschwister ins Schwanken. Sie können nichts mit der wahren Realität anfangen. Einige begreifen schnell und werden dadurch schneller geholfen; andere dagegen bleiben in einer Art Sumpf stecken, unbeweglich in ihrem Herzen und dadurch weiterhin leidend in dieser dunklen und immer wieder von ihnen selbst kreierten Realität.

Aber es gibt Licht! Ein Moment der Liebe, das Bedürfnis zu überlegen, was alles passiert ist, wie und wieso die Sachen so gelaufen sind, die kleinste Erwägung verzeihen zu können, die Reue, das alles erschafft ein Pünktchen Licht im Herzen. Ab dann sind wir offen für Hilfe. Hilfe, die stets angeboten wird, dennoch für viele der Geschwister nicht greifbar ist.

Öffnet eure Herzen! Verzeiht! Empfindet Reue für eure eigenen fehlerhaften Taten. Jeder Aktion folgt eine Reaktion, sowohl im positiven als auch im negativen Sinn. Also, wichtig ist stets zu versuchen weiterzuwachsen und sich zum Guten zu entwickeln.

Empfangen am 22.8.2019

Die Angst

Die Angst verhindert unser Wachstum. Mit der massiven Angst bleibt unsere Entwicklung still und wir werden immer und immer vor Prüfungen gestellt, bis wir schaffen, den ersten Schritt aus der Angst zu wagen, bis wir schaffen, eine neue Perspektive und dadurch einen neuen Weg zu gehen.

Gott ist stets bei uns. Angst im Übermaß ist unnötig. Er beschützt uns immer, sogar vor dem einen oder dem anderen Fehler, ohne uns dabei unseren freien Willen zu entziehen. Dabei sollen wir bedenken, dass Fehler zu machen keine Schande ist. Es ist normal. Es ist ein Schritt in unserer Entwicklung. Oft betrachten wir die Angst vor Entscheidungen, vor der Liebe, vor der Arbeit, vor neuen Aufgaben oder Freundschaften als etwas Schlimmes. Versunken in dieser Angst vergessen wir, dass

  • nichts zufällig passiert,
  • Gott, der Erhabene, immer barmherzig ist und keines seiner Kinder allein lässt,
  • das Gegenteil von Angst als eine neue Chance gesehen werden kann.

Vertrauen ist das Schlüsselwort. Wir müssen vertrauen, dass alles einen Zweck hat.

Empfangen am 26.9.2019